#StimmeFinden: Warum fällt es mir schwer, darüber zu schreiben bzw. zu „lehren“?

#FindingVoice Column Purple Destination Teil 1

Teil 2 der Kolumne – Teil 1 findest Du HIER.

Für mich ist Stimme finden ein Prozess, etwas das natürlich passiert in meinem Leben, meinem Alltag, auf meiner Reise und durch Erfahrungen einfach GESCHIEHT. Etwas was nicht einfach nach einer vorgegeben Zeit und Behandlung abgeschlossen ist.

Klar, ich habe vieles gemacht um diesen Prozess zu unterstützen und zu beschleunigen. Ich hatte u.a. Life Coaching, bin alleine gereist, hab mich mit meinem Hals Chakra und speziellen Yogaübungen befasst, negative Freundschaften zu Menschen die mich nicht Ich selbst sein ließen aufgelöst, etc.
Aber es war kein Blogpost mit dem Titel „So findest Du Deine Stimme in xy Schritten“ der dazu geführt hat. Und so sehr ich mir wünschte, es wäre so einfach und ich könnte euch die Lösung in einem Blogpost hier präsentieren, es funktioniert so nicht. Zumindest bei mir nicht.
Wenn ich euch all die Arbeit abnehmen könnte, der eine Schlüssel wäre eure Stimme zu finden, ich würde es trotzdem nicht tun.

Warum? Weil gerade dieser Prozess, der Weg und das vermutlich lebenslängliche umsetzen das schöne ist. Die Entwicklung beobachten zu können gehört mit dazu.

Ursprünglich wollte ich eine Kolumne schreiben in der ich regelmäßig erzähle, was ich unternommen habe um meine Stimme zu finden und zu nutzen und wie es mir dabei erging. Plus, wie DU das ganze umsetzen kannst.

Ich kann euch schreiben und erzählen über meinen eigenen Prozess – In der Hoffnung er möge euch ermutigen, erheitern, bestätigen. Aber was genau ist den Teil des Prozesses, seine Stimme zu finden? Das geschieht doch immerwährend im Alltag! Es gibt wenige Momente bzw. Ereignisse, wo ich sagen würde „So, HIER ging es los mit Stimme finden und HIER hat sich das ganze bekräftigt, ach ja und DA kann man dann sagen, ich habe meine Stimme gefunden“.

Nein, es sind oft die Alltagsmomente. Das Gespräch mit dem Chef. Der energiesaugenden Freundin liebevoll die Meinung sagen. Die Entscheidung, die doch größere Auswirkungen hatte. Zwiebelschichten ablegen, Schicht für Schicht mehr sein authentischtes Selbst sein. Für sich einstehen. Sich selbst ernst nehmen, annehmen und lieben.

Stimme finden ist wahnsinnig wichtig, es ist mir ein Anliegen und vielleicht sogar meine Berufung. Aber ich weiß ehrlich nicht, wie ich das machen soll! Wie verpacke ich meine Erfahrungen, mein Wissen in mundgerechte Häppchen für meine Leser?
Im „echten Leben“ passiert das automatisch, wenn ich im Flow bin. Bei Gesprächen mit lieben Menschen, Freunden oder Bekannten bekomme ich oft die Rückmeldung, dass ich Ihnen helfen würde, dass ich ermutigend bin oder ihnen die Wahrheit aufdecke, und ich sehe, dass sie Veränderungen erleben wenn sie nach einem Gespräch etwas von mir umgesetzt haben. Oder bin einfach wahnsinnig stolz auf sie, wenn sie ihre Stimme eingesetzt haben und mir dass über einem Aperol Spritz erzählen.

Im Real Life klappt es ja, sei es Face to Face oder auch nur Screen to Screen im Einzelkontakt. Da ist es intuitiv und völlig selbstverständlich dass ich Menschen meine Gedanken, meine Erfahrungen und Tipps mitgebe.
Warum also nicht online? Warum nicht als Artikel Kolumne hier auf diesem Blog, der ja Ausdruck meiner raw feelings sein soll?

WOLLT ihr überhaupt Tipps und Anleitungen a la „Stimme finden durch [schreien], Stimme finden durch [Meditation], Stimme finden durch xyz“ hier lesen, oder ist euch ein Bericht meiner Alltagsmomente und dazugehörigen Erkenntnisse lieber?

Denn das ist es, worüber ich schreiben kann und auch gerne tue. Mit einem Selbsthilfe Ratgeber kann ich (vorerst) nicht dienen.

Love and Wisdom,

Lea

#StimmeFinden Kolumne, Deutsch, Thoughts & Stories
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